149
Johann Georg Hamann → Johann Gotthelf Lindner
Königsberg, 3. Juli 1759
ZH I, 353

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Königsberg, den 3. Julii. 1759.

Herzlich geliebter Freund,

Ich habe heute frühe Einlage durch HE. Wagner erhalten; und danke
Ihnen für die Zeit die Sie sich nehmen mich Ihres gütigen Andenkens zu
versichern. Jedes Denkmal und Wahrzeichen davon ist mir unendlich schätzbar.
Ich habe heute eine Kur angefangen, die sich auf eine Flasche Seidlitzer
Waßer erstrecken wird und also diese Woche geschloßen werden dürfte. Gestern
die Zubereitung dazu gemacht – ich werde eilen um nicht die Erdbeerenzeit
zu versäumen.
Wie angenehm der gestrige Abend für mich gewesen, können Sie selbst
leicht erachten da ich ihn in der Gesellschaft unseres Freundes, des Herrn Berens
zugebracht, der mich unvermuthet beschlich. Er hat nicht gewust, daß ich ihn
drey Tage nach einander aufgesucht; und ich nicht, daß er mich zu sehen
wünschte. Heute komme eben von ihm, aber ohne ihn zu Hause angetroffen
zu haben.
Ihre liebe Mama hat mir versprochen schon vor 8 Tagen einen Einschluß
zu schicken; warum es nicht geschehen, weiß nicht. Ich habe sie seit der Zeit
einmal besucht; aber sie müßen alle ausgewesen seyn.
Ich weiß, liebster Freund, daß eine Unwißenheit von beyden Theilen
über gewiße Dinge uns zu einem Misverständniße vieler Kleinigkeiten und
zu einem frevelhaften Urtheil über amphibische Dinge verleitent kann
hat. Eine appellation an Caesar, den großen Eroberer – menschlicher
Vorurtheile und Anschläge – die Zeit – ist meine erste und letzte Zuflucht. Sie
lieben mich noch, mein Freund auch noch – Zufriedenheit genung für mich;
wofür ich Gott danke.
Schwung, Witz und alle das Zeug sind entzückende Dinge, und sehr
willkommene Vorzüge, wenn wir die erste, die beste Leiche oder Hochzeit
Schönheit zu besingen haben; wenn Witz, Schwung und alle das Zeug aber zu
höheren Gegenständen gebraucht wird, und zu wahreren als Theaterfabeln:
so ist es eine vernünftige Raserey und eine extatische Selbstliebe
ein eccentrischer Stoltz. Wie ich mit Wörtern spiele, so giebt es Leute, die
mit Begriffen spielen. St. Real wird zum Lügner werden an Voltaire; seine
Weißagung wird zu Schanden werden. Ein solcher Taubenkrämer, der mit
guten Gedanken und Empfindungen Wucher treibt, wird zur Welt hinaus
gegeißelt werden von Dem, deßen Tempel er zur Mördergrube gemacht hat.
Der Geist der Liebe – ist ein Geist der Wahrheit, die im verborgenen liegt.
Wenn derselbige kommt, steht in meiner Bibel, der wird die Welt strafen – –
Ich habe euch noch viel zu sagen, ihr könnets aber jetzt nicht tragen; sind
Worte, wie Sie wißen, des Menschensohns; der Sünder aufnimmt und
mit ihnen ißet.
Herr Lauson hat mich heute besucht, ich habe ihm vorgelesen, daß ihm die
Stille vortheilhafter seyn wird als der vorige Tumult
. Er ist der
einzige von meinen alten Freunden, der michr hier übrig geblieben, und nimmt
alles von mir für lieb. Mit seiner Reise nach dem Bade sieht es weitläuftig
und ungewiß aus. Der Ausdruck in Wolsons Briefe ist eine bloße Neckerey
von mir gewesen. Sie haben nichts davon verstanden und es ist der Mühe
nicht werth Ihnen
darüber eine weitläuftige Erklärung zu geben.
Herr Trescho ist vorige Woche abgereiset nach Hause, der Gesundheit wegen.
Ich habe nicht Abschied von ihm nehmen können weil ich mit meinem Alten
nach Kathrinhöfchen aus war. Er hat im Intelligenzblatt mit allgemeinen
Gedanken eines Christl. Weltweisen über die Zufriedenheit Abschied
genommen. In seiner Schreibart sind mehr Farben als Zeichnung. Wir haben
öfters uns einander die Frage aufgeworfen von der Unverträglichkeit der
schwesterlichen
Künste, Poesie und Rethorick. Cicero war ein schlechter
Dichter v. das an Poeten fruchtbare Engell. zählt wenige Redner.
Ich freue mich, daß Sie mit überschickten zufrieden sind. Wagner hat einige
nach sn. Geschmack beygelegt; die Nürnberg. Br. sind mir ganz unbekannt pp.
Cissides habe nicht mitgeschickt, weil ich wuste daß er dort erscheinen würde.
Von Swift haben Sie vergeßen, daß ich den ersten Theil als ein Geschenk
versprochen bekommen und Ihnen versprochen die Last der Fortsetzung
Ihnen dabey zu übertragen, wenn Sie den ersten Theil als eine Kleinigkeit
annehmen wollen.
Chladenius wird Ihnen seinen neuesten Schriften einen ganz beßern
Begrif von seiner Denkungsart geben und ich behalte mir vor Ihnen die
wöchentl. Untersuchungen, falls sie hier ankommen, beyzulegen und will für
mein Urtheil schon ein blau Auge wagen.
Es ist ein Magazin für einen Cavalier ausgekommen, dafür ich Sie warne.
Eine elende unverdaute Rhapsodie von Lehren und Exempeln, von alten v.
neuen Geschmiere. Richelieu Instructions pour un jeune Seigneur habe
schon wie ein Kind gelesen v besitze sie in einer Ausgabe vom vorigen
Jahrhundert, Niemeyer ist nicht mehr, wie mir HE. Wagner gesagt. Madame
Beaumont
hat ein historisch und geographisch Kinderbuch ausgegeben, das
ich wünsche kennen zu lernen.
Ich bin mit Humes zweyten Theil fertig, die ich ohne Sulzer gelesen. Seine
Versuche habe mehrentheils zum Frühstück gelesen, oder wie man bey Remus
Schach spielt. Wie die Natur den Boden giftiger Kräuter mit Gegengiften
in der Nähe beschenkt; und der Nil den Crocodil mit seinem Meuchelmörder
zu paaren weiß; so fällt Hume in das Schwerdt seiner eigenen Wahrheiten.
Zwey davon sind allein genung das ganze Gewebe seiner Schlüße in seiner
wahren Schwäche zu verrathen.
I. „Die letzte Frucht aller Weltweisheit ist die Bemerkung der Menschlichen
Unwißenheit und Schwachheit.“ Derjenige Theil, der sich auf unsere
Verstandeskräfte und Erkenntnis beziehet, zeigt uns, wie unwißend, der sittl. wie
böse und seicht unsere Tugend ist. Dieser Eckstein ist zugleich ein Mühlenstein,
der alle seine Sophistereyen zertrümmert. Unsere Vernunfft ist also eben das,
was Paulus das Gesetz nennt – und das Gebot der Vernunft ist heilig,
gerecht und gut. Aber ist es sie uns gegeben – uns weise zu machen? eben so
wenig als das Gesetz der Juden sie gerecht zu machen, sondern uns zu
überführen von dem Gegentheil, wie unvernünftig unsere Vernunft ist, und daß
unsere Irrthümer durch sie zunehmen sollen, wie die Sünde durch dieas
Gesetz zunahm. Man setze allenthalben wo Paulus vom Gesetz redt – das
Gesetz unsres Jahrhunderts und die Losung unserer Klugen, und
Schriftgelehrten – die Vernunft: so wird Paulus mit unsern Zeitverwandten reden;
und seine Briefe werden nicht mehr einer Trompete ähnlich seyn, nach deßen
Schall sich keiner zum Streit rüstet, weil sie unverständlich das Feldzeichen giebt.
II. im Versuch von den Wunderwerken. „Die christliche Religion ist nicht
„nur mit Wunderwerken am Anfange begleitet gewesen; sondern sie kann
„auch selbst heut zu Tage von keiner vernünftigen Person ohne ein
„Wunderwerk geglaubt werden. Die bloße Vernunft ist nicht zureichend uns
„von der Wahrheit derselben zu überzeugen; und wer immer durch den
„Glauben bewogen wird derselben Beyfall zu geben, der ist sich in seiner
„eigenen Person eines beständig fortgesetzten, ununterbrochenen
„Wunderwerkes bewust
, welches alle Grundsätze seines Verstandes umkehrt,
„und demselben eine Bestimmung giebt das zu glauben, was der Gewohnheit
„und Erfahrung zuwieder und entgegen gesetzt ist.“ – Hume mag das mit einer
hönischen oder tiefsinnigen Mine gesagt haben: so ist dies allemal Orthodoxie
und ein Zeugnis der Wahrheit in dem Munde eines Feindes und Verfolgers
derselben – Alle seine Zweifel sind Beweise seines Satzes – – – – – – Hat das
Gesetz nicht mit der Vernunft einen gleichen Ursprung. Jenes waren ritus,
Satzungen, entlehnte Gebräuche, wie Spencer will, von andern Völkern;
sind unsere Vernunftlehren und Erkenntnis was anders als Traditionen der
Sinne, der Väter ppp – – – –
Da ich den dritten Theil von Hume nicht Gelegenheit gehabt zu bekommen:
so ist jetzt Baco mein Philosoph, den ich gleichfalls sehr schmecke. Da ich die
Encyclopedie und einige der franzosischen Neulinge Schriften kenne; so ist
mir angenehm die Qvelle selbst zu versuchen, aus der jene geschöpfet, und die
Anwendung zu sehen, die sie von seinen Einfällen gemacht. Vielleicht hievon
künftig mehr.
Die Frau Belgerinn ist bey uns mit ihrer kleinen Tochter. Dieser Besuch
ist schon eben recht zu meiner Brunnenkur. Haben Sie Gedult, liebster Freund,
mit meinem Bruder. Herr Berens hat mir viel gutes von ihm vorgesagt. Sie
müßen nur nicht müde werden ihn aufzumuntern. Gott wolle Sie und ihn
stärken!
Mein alter Vater grüßet Sie und Ihre Liebste aufs herzlichste. Ich umarme
Sie beyderseits. Melden Sie mir doch etwas aus Kurland. Ihre Herren
Brüder vergeßen mich ganz. Den HE. Doctor entschuldige; den jüngsten,
meinen Nachfolger, weiß nicht womit? und wollte doch gern. Baßa hat mich
auch vergeßen. Ich werde mich bald über die guten Leute hermachen und mit
einem Cartel herausrücken –
Leben Sie wohl, grüßen Sie meinen Bruder, und lieben Sie Ihren alten
ergebenen Diener und Freund.
Hamann.


Haben Sie meinen letzten Brief erhalten, worinn ich Ihnen einen Auszug
von Moschus Gedicht mitgetheilt. Durch die Unordnung, die jetzt in unserm
Buchladen herrscht, habe ich selbiges als eine einzelne Piece Ihnen angegeben,
da es nur ein Anhang von Coluthus Gedicht ist, und zu selbigen gehört. Falls
Sie daßelbe nicht haben, möchte es Ihnen wohl beylegen. Leben Sie wohl.
Alle Musicalia, liebster Freund, wenns nicht mit der beqvemsten, doch mit
der geschwindesten Gelegenheit. Was das übrige anbetrift; so brauche ich
nichts. Es liegt dort so gut als hier. Alles was man damit anfängt, wird mir
unterdeßen angenehm und willkommen hier seyn. Grüßen Sie HE. Carl,
sein sämtlich Haus und das Arendsche auf das ergebenste von mir, so bald
Sie Gelegenheit haben dahinzugehen. Das erste Wiedersehen des HErrn
Berens ist ein Glück für mich gewesen, das ich mit aller mögl. Empfindlichkeit
genoßen. Ich kann die Elegie des Dichters in ein Paean übersetzen oder in
einen andern Schlüßel transponiren und den Refrain umkehren
Den Freund, den hab ich funden.
Nicht Zeit, nicht Entfernung, nicht Fehler, nicht Umstände haben bisher
unsern Neigungen geschadet und alles künftige wird uns gleichfalls zum
Besten dienen müßen. à Dieu.

Adresse mit rotem Lacksiegelrest:
à Monsieur / Monsieur Lindner / Maitre és Arts et Recteur du / College
Cathedral de la Ville Im- / periale de et / à Riga. / par faveur. /


Einlage nicht überliefert



Brief Nr. 149 (ZH I 356/34), Seidlitzer ein Bitterwasser aus der Gegend von Bečov (Hochpetsch, Tschechien)















amphibische zweifelhafte (Zedler, Bd. 1, Sp. 1776)









Im Gegensatz etwa zu der in
Gottsched, Versuch einer Critischen Dichtkunst
vertretenen Position, die dort u.a. mit Bezug auf Horaz zugrunde gelegt wird, ebd. S. 37 als Erläuterungen zu den Versen 411f. in
Hor. ars
: »Verwirft Democritus die Regeln der Vernunft, / Und lobt er nur den Geist an der Poeten-Zunft« – Erl.: »Den Geist. Ingenium, Cicero im I. Buche vom Wahrsagen schreibt, Democritus habe davor gehalten, daß ohne die Raserey oder Begeisterung niemand ein grosser Poet seyn könne. Gewisser massen hat er recht. Aber wenn er von seinem Geiste die Regeln der Kunst und die Vernunft ausschließt: so wird er lauter unsinnige Poeten auf dem Parnaß haben wollen, wie Horatz spricht«. Lindner hatte wiederum in seiner Beschäftigung mit Poetik und Rhetorik einerseits dem Exstatischen eine wichtige Rolle eingeräumt, siehe seine »Rede von dem Feuer, oder dem wahren Enthusiasmus in der Tugend ...«, in
Lindner, Anweisung zur guten Schreibart
, S. 403, allerdings kommt er in seiner Abhandlung über die ›Schreibart‹ damit zu einer eher normativistischen Position, dass nämlich jegliche Art der Äußerung und Apperzeption nur Ausdruck und Erkennen der einen Wahrheit sei, und für diese bürge das Schöne (siehe ebd. S. 420 »Betrachtung vom Geschmack in Wahrheiten und Wissenschaften«) – entsprechend dem Konzept von einer Natur und demgemäß nur einem Geschmack bei
Batteux, Les Beaux Arts réduits à un même principe
.


St. Real
César Vichard Saint-Réal
, für den Geschichtsschreibung die Entlarvung menschlicher Verirrungen bedeutete.
Voltaire Vll. ist auf Voltaires politisches Verständnis des guten Verses angespielt, wie in
Hamann, Kreuzzüge des Philologen
, Aesthaetica, N II S. 204/35, ED S. 184.


siehe dazu auch die Überlegungen zu Augustinus Brief Nr. 145 (ZH I 336/9)
















Kathrinhöfchen Ortschaft wenige Kilometer südöstlich von Königsberg, vgl. Brief Nr. 151 (ZH I 363/11)





Engell. England


Nürnberg. Br. vll. Leonhard Christoph Rühle (Hg.): Epistolae ad familiares oder Ciceronis Briefe, die er an unterschiedene gute Freunde geschrieben, zu mehrern Nutzen d. studierenden Jugend m. dt. Anm. also erl... nebst unterschiedenen nöthigen u. nützlichen lat. u. dt. Real- u. Verbal-Registern (Nürnberg: Krauß 1759), ist aber schon 1720 das erste Mal in Halle herausgekommen.

Cissides
Kleist, Cißides und Paches
, erschien bei Voß in Berlin.









Maubert, Ecole du Gentilhomme
, Übers.: Die Schule des Edelmanns, oder Magazin für junge Cavaliers


Maubert, Ecole du Gentilhomme
(dt. Ausg.), S. 249. Warum H. hier Richelieu nennt? Gemeint ist
Chétardie, Instructions pour un jeune seigneur


Niemeyer nicht ermittelt



Hume, Essays
, Bd. 2; ohne Sulzer Ohne die Vorrede und die Anm. von
Johann Georg Sulzer
; H. las aber dennoch die deutsche Ausg., wie das Zitat unten zeigt.

Remus vll. Remis (Unentschieden)


Plin. nat.
, 8 – Meuchelmörder Der Ichneumon, eine Mangusten-Art, kriecht dem schlafenden Krokodil in den offenen Rachen, um es von innen zu zernagen – so ein ägyptischer Volksglaube.




Hume, Essays
, Bd. 2, S. 75. H. ändert die Syntax und kürzt, orig.: »Also ist die Bemerkung der menschlichen Unwissenheit und Schwachheit die letzte Frucht aller Weltweisheit, und sie begegnen uns zu unsrer Kränkung alle Augenblicke in allen Bemühungen sie zu bestreiten, oder zu vermeiden.«





bspw. 1 Kor 15,56










Hume, Essays
, Bd. 2, S. 297, vgl. Brief Nr. 153 (ZH I 380/10)
H. zitiert dieselbe Stelle für
Immanuel Kant
: Brief Nr. 153 (ZH I 380/9)














John Spencers These etwa in
Spencer, De Legibus Hebraeorum
, dass die jüdischen Gesetze Inversionen der ägyptischen gewesen seien, womit er der Annahme widersprach, das Judentum sei die erste Gesetzes-Religion gewesen. Der Kontext der These ist die englische theologische Debatte zu Idolatrie und vernünftiger Religion. Spencer ist mit seiner These gegen einen idolatrischen Missbrauch des Jüdischen.



Hume, Essays
, Bd. 3



Qvelle Für die
Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers
waren die Einteilung der Wissenschaften aus Bacons De dignitate und die Priorität der Naturbeherrschung und -beschreibung gemäß desselben Novum Organon zugrunde gelegt.



Frau von
Philipp Belger
aus Riga


Johann Christoph Hamann
Lehrer an Lindners Schule in Riga, Brief Nr. 152 (ZH I 364/5).








Cartel Ausforderungsbrief zum Duell










Musicalia nicht ermittelt

















Provenienz:
Druck ZH nach den unpublizierten Druckbogen von 1940. Original verschollen. Letzter bekannter Aufbewahrungsort: Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, Msc. 2552 [Roths Hamanniana], I 2 (39).

Bisherige Drucke:
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, I 402–408.
ZH I 353–357, Nr. 149.