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Johann Georg Hamann → Johann Gotthelf Lindner
Königsberg, 31. August 1759
ZH I, 402



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Königsberg, den 31. Aug. 1759.

Herzlich geliebtester Freund,

Auf die Woche wird Ihre GeEhrte Mama Ihnen überschicken einige Sachen,
wo die Fragmente der erzählenden Dichtkunst, Damons Bürgschaft und
Reichels Jesaias mitkommen werden. Ich werde mit dem letzten aufhören,
weil ich glaube, daß ich bald die mir angesetzte Summe werde erfüllt haben.
Was den Jesaias anbetrift, so hat mir der Anfang davon so gefallen, daß ich
aus Zufriedenheit, die ich darüber geschöpft, Sie gern habe wollen daran
Antheil nehmen lassen. Sollte es wieder Vermuthen Ihnen unnütze seyn, so denke
der Herr Bruder in Grünhof würde es brauchen können. Wegen des letzt
erhaltenen habe noch zu erinnern, daß die epischen lyrisch pp Gedichte nebst der
Klopfstockinn meinem Bruder zugedacht sind. Von Logau und dem übrigen
weiß nicht ein Wort, dies ist also ein Einfall meines Nachbarn, das
Vaterunser in 100 Sprachen gleichfalls und was Sie noch sonst mögen erhalten
haben. Von alle dem, was ich schicke, thue in meinen Briefen Erwähnung.
Wornach Sie sich ins künftige zu richten haben. Ich werde Ihnen vor der
Hand nichts mehr schicken, als was ich Ihnen vorher ankündigen werde; es
müste denn etwa eine Kleinigkeit und etwas seyn, davon ich wüste, Sie
könnten solche nicht haben. Daß mein Bruder Logau behalten, ist mir lieb.
Von Forstmann hätte Ihnen weit lieber die Nachrichten für die Sünder
zugedacht, als das stärkere Werk. Jene sind aber nicht mehr zu haben, und aus
Neigung gegen diesen evangelischen Mann habe die Unkosten der 3 Theile
gewagt. Ich hoffe, sie werden Ihnen nicht leyd thun. Einige Personalien müßen
in Ansehung ihres Innhalts nach der Liebe ausgelegt werden. Ich lese jetzo
noch den ersten Theil und habe den 3ten noch garnicht gesehen. In seinen
Zueignungsschriften findt sich ein neuer und freymüthiger Schwung, der mir
sehr b gefällt.
Haben Sie die Arzeneyen; es herrscht ein beißender Witz in denselben, der
aber nicht immer rein und die besten Gegenstände seines Spottes wählt.
Theils Empfindung, theils Nachahmung. Qvacksalbereyen wäre noch ein
beßerer Titel; unterdeßen sind sie zur Noth zu lesen. Weiter habe nichts auf
dieser Meße gefunden. Kennen Sie ein Schauspiel die Lisbonner? Ich habe
bloß eingegukt. Wielands seine Johanna Gray werden Sie schon haben. Ich
habe sie gelesen, ohne daß ich weiß was ich davon sagen soll.
Ich bin jetzt mit einem Werk beschäftigt, das in ihre Bibliothek gehört. Des
Presidenten von Goguet de l’origine des loix, des Arts et des Sciences. Es
ist ein Zwilling von Rollins alter Geschichte. Gelehrsamkeit, ein gesunder
Gebrauch davon; und das Alte ist durch den gegenwärtigen Zustand der
wilden Völker immer erklärt. Weder in Betrachtungen noch Einfällen
ausschweifend. Kurz, recht sehr brauchbar, und ein Cornu copiae für einen
Philosophen so wohl als Leser von Geschmack.
Der Sergeant ist gestern in Gesellschaft des HE. Cornette von Dreyling
zur Armee abgegangen und besuchte uns noch um einen zieml. wehmüthigen
Abschied zu nehmen. Ich begleitete ihn nach Ort und Stelle wo ich seinen
Bruder fand, den ich mich herzlich freute wiederzusehen. Machte mich auf
seine Gesellschaft den Nachmittag Staat; es fiel ihm aber ein in die Kanzeley
anzusprechen. Künftige Woche denke ihn zu besuchen; weil ich mit meiner
Arbeit fertig, und bloß noch die Abschrift davon noch einmal unternehmen
möchte. Meinem Nachbar habe heute selbige gebracht, der sehr geneigt schien
sie zu übernehmen. Weil ich den Anfang des Persius O curas hominum &
Quis leget haec aut duo
aut nemo so habe ich zwey Zuschriften an Niemand
und Zween dazu gemacht. Das ganze Werk ist mimisch und besteht in einer
Einleitung, 3 Abschnitten und einer Schlußrede. Ich habe die vornehmsten
Umstände aus Sokrates Leben mitgenommen, und mich bey einigen
besonders aufgehalten, die ich von so viel Seiten als möglich untersuchen wollen,
und zugl. eine Probe von einer lebendigeren Art die Philos. Geschichte zu
studieren versuchen geben wollen. Es wird mir aber wie den Poeten gehen,
welche durch das Vergnügen, was sie ihren Lesern zu geben suchen, den
Unterricht derselben verlieren. Sind die Poeten schuld daran? War Ezechiel
einer, daß Gott zu ihm sagen muste: Du bist für Dein Volk der Liebesgesang
eines Menschen der eine gute Stimme hat, und wohl auf ein Instrument
spielen kann; denn sie hören Deine Worte, und wollen sie nicht thun. Wenn
es aber geschehen wird (siehe es wird geschehen!) denn werden sie wißen, daß
ein Prophet unter ihnen gewesen Cap. 33. Eine Stelle in Ihrer letzten
Zuschrift giebt mir zu dieser Anführung Anlaß. Ich danke Ihnen herzlich für
die Gedult, die Sie bisher mit mir gehabt, und werde selbige nicht länger
misbrauchen. Sie werden mir erlauben, Geliebtester Freund, mit einer
nochmaligen Wiederholung und Erklärung über einige Puncten zu beschließen.
Sie irren vielleicht in einigen Dingen; und weil diese Irrthümer, wo nicht
Ihnen, doch mir nachtheilig seyn können: so wünschte ich, daß Sie meiner
Zweifelsucht ein wenig nachahmten. Sie setzen in meinem bisherigen
Betragen lautere Absichten und die Nothwendigkeit der klügsten und
weisesten Mittel zum voraus; oder fordern dies wenigstens von ihrem Freunde.
Diese Voraussetzung ist grundfalsch und daher kein Wunder, daß sie
allenthalben facta finden, die mit ihrer Hypothese von meinem guten Herzen und
Klugheit zu handeln streiten. Eine Forderung davon zu machen aber ist
ungerecht, weil sie der menschlichen Natur ihre Kräfte übersteigt. Alles anstößige
was Sie daher an mir finden, trift mich nicht, und kann mich auch nicht
treffen, weil es nichts als Folgen unrechter Grundsätze sind, die sie
hintergehen. Wenn ich mich noch so vernünftig und gewißenhaft in allem
verfahren und handeln könnte: so könnte meine Vernunft Thorheit und mein
Gewißen Schande und Blindheit seyn. Sobald Paulus ein Geist wurde,
hielte er alle seine Unsträflichkeit und Strenge, alle seine Klugheit und Eyfer,
für Schaden und Koth. Christum lieb haben, war seine Weisheit und
Sittenlehre. Diese erlöset uns von dem Fluch des göttl. Gesetzes; geschweige daß
wir nicht von Menschensatzungen frey seyn sollten. Wenn ein Christ sich
denselben unterwirft, so geschieht es auch nur um Gottes willen.
Die Freundschaft soll geradezu sprechen, wenn sie lehren will. Ist ihre
Methode; die ich wünschte, daß sie immer von Ihnen getrieben würde, und
für die ich Ihnen vor allen ihren Freunden Dank wißen wollte. Ich will Ihnen
meine Gedanken über diesen Lehrsatz mittheilen. Wir sind Freunden unter
allen übrigen die meisten Achtsamkeiten schuldig; daher müßen wir unsern
Unterricht gegen sie mit mehr Achtsamkeit treiben als gegen andere.
Freundschaft beruht auf Gleichheit; Unterricht hebt dieselbe auf. Hier ist also kein
geradezu gehen möglich, ohne einem und dem andern den Rücken zuzukehren,
oder beyde aus dem Gesicht zu verlieren. Freundschaft legt uns Hinderniße
im Wege, die ich bey fremden und Feinden nicht habe; und hiezu gehören
neue Regeln; wodurch ihre Methode ziemlich verdächtig gemacht wird, oder
es ist eine Methode, die Sie selbst so wenig gebraucht haben, daß sie ihre Natur
nicht kennen.
Was hat aber die Freundschaft mit lehren, unterrichten, umkehren und
bekehren zu schaffen? Ich sage: nichts. Was hätte ich ihren Bruder lehren
können, was er nicht selbst gewußt hätte; was kann ich meinen lehren, daß
er nicht eben so gut wißen mag als ich? Ich glaube, daß keiner den
Catechismus so schlecht weiß wie ich, und daß wenn es aufs Wißen ankäme, ich die
wenigste Ursache hätte aufgeblähet zu seyn. Ein Lügner weiß beßer als ich es
ihn überführen kann, daß er lügt; er weiß eben so gut als ich, daß er nicht
lügen soll. Ist hier also die Rede von Lehren und Unterrichten. Guter Freund,
sey so gut und lüg nicht, und schneid nicht auf, und thu dies und jenes nicht,
was du nicht laßen kannst – – Sieh, sieh die Folgen davon haarklein – – hör,
was der und jener davon urtheilt, was Vernunft, Gewißen, Welt pp davon
sagt. Red Folianten mit deinem Freunde, unterricht ihn, wiederleg ihn; du
zeigst daß du ein gelehrter, vernünftiger, witziger Mann bist, aber was hat
die Freundschaft an allen diesen Handlungen für Antheil. Eine Empfindung
seines Gewißens predigt überzeugender als ein ganz System. Ist lehren also
nicht das Augenmerk der Freundschaft, was denn? Lieben, empfinden,
leiden – Was wird Liebe, Empfindung, Leidenschaft aber eingeben und
einen Freund lehren? Gesichter, Minen, Verzückungen, Figuren,
redende Handlungen, Stratagems, Fineßen – – Schwärmerey, Eyfersucht,
Wuth –
Aus eben dem methodischen Herzen Ihrer Freundschaft flüßt Ihr guter
Rath geschiedne Leute zu werden, wenn ich nicht in einem Joch mit ihm ziehen
will. So klug bin ich alle Tage; und es ist kein Freund dazu nöthig. Der Weg
ist eben so leicht. Ich würde aber der niederträchtigste und undankbarste Mensch
seyn, wenn ich mich durch seine Kaltsinnigkeit, durch sein Misverständnis, ja
selbst durch seine offenbare Feindschaft so bald sollte abschrecken laßen sein
Freund zu bleiben. Unter allen diesen Umständen ist es desto mehr meine Pflicht
Stand zu halten; und darauf zu warten, biß es ihm gefallen wird, mir sein
voriges Vertrauen wiederzuschenken. Es fehlt an nichts als hieran, daß wir
uns einander so gut und beßer als jemals verstehen. Als galante Leute müßen
wir uns wechselsweise manche Grobheiten zu gute halten; als Freunde wird
es aber niemals so weit kommen. Zur Schande der Galanterie muß ich Ihnen
noch sagen, daß sie ihre Artigkeiten bisweilen nicht so gut aufzusagen weiß
als die altvätersche Philosophie.
Sie machen mir noch ein theologisch Compliment, daß ich immer mit
meinen Freunden streiten möge; aber mich hüten soll in die Welt einzulaßen.
Ja, ich kämpfe und stäube mit meinen Freunden, wie Jakob – und bitte für
diejenigen, die mir Gott gegeben hat und nicht für die Welt. Wenn es auf
einige ankäme, so würden sie bald zur Welt übertreten, und die erste die beste
Gefälligkeit, mit mehr Dank als meine Fürbitte erkennen. Die Welt würde
eben das mit mir thun, was sich alle Zeugen der Wahrheit haben müßen
gefallen laßen, leiden an ihrem guten Namen pp. So lange ich in der Wüsten
lebe, fehlt es mir auch an neugierigen Zuhörern nicht, die ich nicht immer durch
Schmeicheleyen für ihren Besuch danke. Sollte ich wieder mein Vermuthen
ein Hofredner werden; so würde ich gefällig genung seyn der Geschicklichkeit
einer liebenswürdigen Tänzerinn ihren Preiß nicht zu versagen.
Ich nehme mir noch die Freyheit Ihnen eine Frage vorzulegen, die nichts
als ein Zweifel ist: Sollte es nicht möglich seyn, daß es mit meinem Stoltz
so gut Betrug wäre, als mit meiner Brüder Demuth? Und so viel Wind in
meiner Heftigkeit als in anderer Sanftmuth? Ich will wie ein großer Kayser,
mit der Ehre eines Acteurs mich gern begnügen, und mich freuen, daß ich
meine Rolle so gut gespielt, daß mich meine nächsten Freunde unter der Maske
mehr als einmal verkannt haben. Auf die Art wäre ich ein beßerer Hofmann als
Ihr Freund, und ein beßerer Weltmann, wie Sie.
Wenn es meine Absicht gewesen den HE. B. zu bekehren; so schäme ich
mich, daß ich mein Geschäfte bisher so saumselig getrieben. Da ich wieder mein
Vermuthen gezwungen werde Ihnen mehr als meinem eigenen Bewußtseyn
zu glauben: so ist Ihre Ueberzeugung davon mein Beruf. Um dazu geschickt zu
werden, wird Gott den seinigen an mir Selbst täglich vollführen, daß ich
nicht andern predige und selbst verwerflich seyn möge. Ich habe so viel
Vertrauen zu Gottes Gnade als Paulus, und sage ihm nach: Ich vermag alles
durch den, der mich mächtig macht – Er kann durch seine Zeichen an mir so
viel thun als durch das Bild einer ehernen Schlange. So geschehe Sein
Wille! Amen.
So wenig sich ein zärtlicher Ehemann ein Gewißen daraus macht seine
Frau mit einem verzogenen Gesicht zu erinnern; so werden meine
hämische Mienen auch der Freundschaft Abbruch thun. Daß meine Einfälle
Saltz haben, ist ihnen mit den Thränen gemein, die man deswegen nicht
verdammt. David wurde es von Gott nicht zugerechnet, daß er vor der
Bundeslade wie ein loser Mann taumelte, und seine Blöße dabey nicht
achtete. Michal redte wie eine gesittete Frau, und wurde dafür von ihrem
Mann geflucht – –
Wir würden freylich von unzählichen Dingen anders urtheilen, wenn wir
nicht beym Ansehen stehen blieben. Unterdeßen ist es uns nicht verbothen
Leuthen in die Augen zu sehen. Cicero gab auf Piso Achtung, wenn er ihm
antwortete: Respondes; altero ad frontem sublato, altero ad mentum
depresso supercilio, crudelitatem tibi non placere.
Wenn Piso ein
Augbraun wie das andere gezogen, so würde ihm das vielleicht nicht
Grausamkeit geschienen haben, was er so nannte. Wenn wir also urtheilen wollen;
so laß unsere Wagschaale nicht so ungleich als Pisons Augenbraunen
seyntehen.
Was macht Ihre liebe Frau? Denkt sie an mich? Sie grüßen wohl immer;
ob es aber bestellt oder untergeschoben ist, weiß nicht. Ich schlüße, und werde
künftig meine gelehrte Corresp. wieder fortsetzen. Mein Alter ist Gott Lob!
leidlich und denkt beym Gläschen Wein an Ihr Haus. Sollte ich einen offenen
Zedel an meinen Bruder schreiben; so werden Sie so gütig seyn denselben zu
lesen ehe Sie ihn überreichen. Leben Sie wohl und lieben Sie mich trotz aller
meiner Fehler. Können Sie das? Warum nicht. Ich bin nicht schlechter, Sie
nicht beßer geworden.












Nachbarn vll.
Friedrich David Wagner



























Cornu copiae Füllhorn


Cornette von Dreyling nicht ermittelt
















Variation von
Hor. ars
333 »aut prodesse volunt aut delectare poetae« / »Entweder nützen oder erfreuen wollen die Dichter«.














Unterstreichungen vll. Zitate aus Lindners letztem Brief (nicht überliefert)









Thorheit 1 Kor 1,17ff.



Schaden und Koth Phil 3,7

erlöset ... Gal 3,13





















aufgeblähet 1 Kor 8,1




































Wüsten Johannes der Täufer, Mk 1,4



Hofredner bei Herodes, Mk 6,20

Tänzerinn Salome




Kayser Nero,
Sueton
, Ner. 21











Ich vermag alles ... Phil 4,13


ehernen Schlange 4 Mo 21,9



so werden vmtl.: so wenig werden



David ... Michal 2 Sam 6,14–23







Cic. Pis.
VI: »Du antwortest, indem du die eine Braue bis zur Stirn hochziehst und die andere bis zum Kinn senkst, dass dir Grausamkeit nicht gefällt«; vgl.
Hamann, Fünf Hirtenbriefe das Schuldrama betreffend
N II S. 361/17ff.), vgl.














Provenienz:
Druck ZH nach den unpublizierten Druckbogen von 1940. Original verschollen. Letzter bekannter Aufbewahrungsort: Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg, Msc. 2552 [Roths Hamanniana], I 2 (43).

Bisherige Drucke:
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, I 471–475.
ZH I 402–407, Nr. 159.

Zusätze ZH:
ZH I 405/9: Lindner schreibt an den Rand:
Aus den Worten wirst du gerichtet. Vgl. ZH I 416/21.
ZH I 405/22: Lindner dazu:
Freundsch. will Gleichheit.
… Gesichter schneiden Geberden machen ist zweydeutig, warum das? Vgl. ZH I 416/33.
ZH I 406/19: Lindner dazu:
Ich widerrathe nicht Stand zu halten wenn man gesucht wird sondern geschieden zu bleiben, wenn man nicht Lust zum erstern hat und das letztere für Sünde hält und den der uns sucht fliehen muß. Vgl. ZH I 417/16.
ZH I 406/31: Lindner dazu:
Recep. de petit lettres.
ZH I 407/2: Lindner dazu:
Welt sind Menschen überhaupt immer schlimm mit ihnen zu kämpfen. Vgl. ZH I 417/30.
ZH I 407/20: Lindner dazu:
hämische und erinnernde Menschen sind zweyerley. Vgl. ZH I 418, 29.

Textkritische Anmerkungen:
Der Brieftext wurde anhand der überlieferten Quellen (vgl. Provenienz) kritisch geprüft. Notwendige Korrekturen gegenüber dem in ZH gedruckten Text wurden vorgenommen und sind vollständig annotiert. Die in den beiden Auflagen von ZH angehängten Korrekturvorschläge werden vollständig aufgelistet, werden aber nur dann im Text realisiert, sofern diese anhand überlieferter Quellen verifiziert werden konnten.
403/36 ausschweifend
Geändert nach Druckbogen (1940); ZH: auhi|schweifend  Korrekturvorschlag ZH 1. Aufl. (1955): lies ausschweifend  Korrekturvorschlag ZH 2. Aufl. (1988): ausschweifend
404/10 aut nemo so habe
Korrekturvorschlag ZH 1. Aufl. (1955): lies etwa aut nemo [zum Motto gewählt] so habe  Korrekturvorschlag ZH 2. Aufl. (1988): nemo [zum Motto gewählt]
405/4 Paulus ein Geist
Korrekturvorschlag ZH 1. Aufl. (1955): lies wohl Paulus ein Christ  Korrekturvorschlag ZH 2. Aufl. (1988): Paulus ein Christ