Register

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Johann Christian Kalle
1714–1775. Prof. der morgenländischen Sprachen in Kopenhagen
Kalle,
Fundamenta linguae Arabicae
Fundamenta linguae Arabicae, in usum auditorii Havnensi
(Hannover 1760) [Biga 62/76: »J. C. Kaldii Fundamenta Linguae Arabicae, Han. 760«].
1724–1804. Bis 1754 Hauslehrer/Hofmeister, 1755 wieder in Königsberg, zum Magister promoviert, ab Wintersemester 1755/56 Vorlesungen als Privatdozent; 1766–1772 Unterbibliothekar der königlichen Schlossbibliothek, ab 1770 Professor für Logik und Metaphysik; Prantl, Carl v.: Kant, Immanuel, in:
ADB
 15 (1882), S. 81–97
.
Wiss. Ausg.:
Kant’s Gesammelte Schriften. Akademieausgabe
(AA) (bisher 29 Bde.; Berlin 1900ff.)
Principiorum primorum cognitionis metaphysicae nova dilucidatio
(Königsberg: Hartung 1755); Kants Dissertation an der Universität Königsberg, am 27.9.1755 verteidigt.
AA
 I: Vorkritische Schriften I, S. 385–416.
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes nach Newtonischen Grundsätzen abgehandelt
(Königsberg, Leipzig: Petersen 1755). Digitalisat: SUB Göttingen: 8 ASTR I, 6522 RARA.
AA
 I: Vorkritische Schriften I, S. 215–368.
Versuch einiger Betrachtungen über den Optimismus von Immanuel Kant, wodurch er zugleich seine Vorlesung auf das bevorstehende Jahr ankündigt. Den 7. Oktober 1759
(Königsberg: Driest 1759).
AA
 II: Vorkritische Schriften II, S. 27–36.
Antiochus Dmitrievich Kantemir
1709–1744. Fürst. Mitglied der Petersburger Akademie, zeitweise Minister in Paris.
Kantemir,
Satyren
Satyres de Monsieur le prince Cantemir. Avec l’histoire de sa vie, traduites en françois
(London 1749).
Übers.:
Heinrich Eberhards, Freyherrn von Spilcker, Königl. Preuß. Flügeladjutantens und Obristlieutenants, der Königl. deutschen Gesellschaft zu Königsberg Ehrenmitglieds, versuchte freye Uebersetzung der Satyren des Prinzen Kantemir nebst noch einigen andern poetischen Uebersetzungen und eigenen Gedichten, auch einer Abhandlung von dem Ursprunge, Nutzen und Fortgange der Satyren, und der Lebensbeschreibung des Prinzen Kantemir. Herausgegeben und mit einer Vorrede begleitet von C. Mylius. Das Leben des Prinzen Antiochus Kantemir. Heinrich Eberhard von Spilcker, Kurze Abhandlung vom Ursprung, Nutzen und Fortgang der Satyren
(Berlin 1752). Digitalisat: Bayerische Staatsbibliothek: P.o.rel. 3140.
Kantemir,
The history of the Growth and Decay of the Ottoman Empire
The history of the Growth and Decay of the Ottoman Empire
(London 1734).
Übers.:
Geschichte des osmanischen Reiches nach seinem Anwachsen und Abnehmen, beschrieben von Demetrie Kantemir, ehemaligen Fürsten in Moldau. Nebst den Bildern der türkischen Kaiser, die ursprünglich von den Gemälden in dem Seraj durch des Sultans Hofmaler abgenommen worden. Aus dem Englischen übersetzet
(2 Bde, Hamburg: Herold 1745).
Johann Jakob Kanter
1738–1786. Buchhändler, Verleger (auch von Hamanns Schriften) und Unternehmer in Königsberg, Elbing (Filiale), Marienwerder (Druckerei) u. Trutenau, Lotteriedirektor, Papiermüller, Erbherr von Trutenau. Errichtete anstelle der Papiermühle eine Schriftgießerei u. eine Fabrik für Pressspanplatten, für deren Anlage Friedrich II. 12.000 Taler bereitstellte. Gab 1781 die Buchhandlung an seinen Angestellten Wagner u. den Berliner Buchhändler Carl Gottlob Dengel ab. Mitglied der Dreikronenloge.
Abraham Gotthelf Kästner
1719–1800. Mathematiker und Epigrammatiker, Habil. an der Universität Leipzig, seit 1756 Prof. der Mathematik und Physik in Göttingen, siehe: Cantor, Moritz u. Minor, Jacob: Kästner, Abraham Gotthelf, in:
ADB
 15 (1882), S. 439–451
. Übersetzte und versah Bd. 1–3 von Buffons
Allgemeine Historie der Natur
mit Anm.
Samuel Jakob Keber
1720–1791. 1744–1751 Pfarrer in Momehnen, dann Gerdauen.
Johann Jacob Keyser
Gest. 1800. Hofmeister.
Johann Georg Keyßler
1693–1743. Reiseschriftsteller, siehe: Ratzel, Friedrich: Keyßler, Johann Georg, in:
ADB
 15 (1882), S. 702f
.
Keyßler,
Neueste Reisen
Johann Georg Keyßlers Mitglieds der Königl. Groß-Brittann. Societät Neüeste Reise durch Teütschland, Böhmen, Ungarn, die Schweitz, Italien, und Lothringen worin der Zustand und das merckwürdigste dieser Länder beschrieben, und vermittelst der Natürl-Gelehrten, und Politischen Geschichte, der Mechanick, Mahler- Bau- und Bildhauerkunst, Müntzen und Alterthümer erläutert wird mit Kupffern
(Hannover: Förster 1740);
Fortsetzung Neuester Reisen, durch Teutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweitz, Jtalien und Lothringen, worinn der Zustand und das merckwürdigste dieser Länder beschrieben wird; 3: Verzeichniß Der Post-Wechslungen auf der vorbeschriebenen Reise nebst andern Bemerckungen der Weite eines Ortes von den andern nebst vollständigen Register über alle beyde Theile
(Hannover: Förster 1741); (2. Auflage, hg. v. G. Schütze, Hannover 1751). Digitalisat, 2.Tl.: HAAB Weimar: F 39 (b).
William King
1650–1729. Erzbischof von Dublin. Connolly, S.: King, William, in:
Oxford DNB
.
King,
De origine mali
De origine mali
(Dublin 1702).
Carl Ernst Klein
Gest. 1761. 1741 Kanzleirat zu Stockholm; Übersetzer und Journalist; übersetzte Carl Linnés Reiseberichte aus dem Schwedischen.
Klein,
Stockholmisches Magazin
Stockholmisches Magazin darinnen kleine schwedische Schriften, welche die Geschichte, Staatsklugheit und Naturforschung betreffen, nebst neuen Berichten von den königlichen schwedischen Academien der Wissenschaften, hohen Schulen und andern Gelehrten in Schweden, mitgetheilet werden
(Stockholm: Gottfried Kiesewetter 1754–1756).
Christian Ewald v. Kleist
1715–1759. Dichter u. preuß. Offizier, siehe: Schwarze, R.: Kleist, Ewald Christian von, in:
ADB
 16 (1882), S. 113–121
.
Cißides und Paches in drey Gesängen von dem Verfasser des Frühlings
(Berlin: Voß 1759).
Friedrich Gottlieb Klopstock
1724–1803. Redlich: Klopstock, Friedrich Gottlieb, in:
ADB
 16 (1882), S. 211–226
.
Wiss. Ausg.:
Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe
, begr. v. A. Beck, K. L. Schneider und H. Tiemann; hg. v. H. Gronemeyer, E. Höpker-Herberg, K. Hurlebusch und R.-M. Hurlebusch (bisher 42 Bde.; Berlin, New York 1974ff.).
Klopstock,
Messias
Der Messias. Ein Heldengedicht
(erste Version: Halle: Hemmerde 1749; dann Bd. 1: 51, Bd. 2: 56, Bd. 3: 68, Bd. 4: 73).
Werke und Briefe
, Bd. IV,1/2.
Klopstock,
Geistliche Lieder
Geistliche Lieder. Erster Theil
(Kopenhagen, Leipzig: Pelt 1758) [Biga 145/246].
Werke und Briefe
, Bd. III,1.
Klopstock,
Eine Betrachtung über Julian den Abtrünnigen
Eine Betrachtung über Julian den Abtrünnigen
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 17. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 145.
Von der besten Art über Gott zu denken
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 25. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 213.
Von der Sprache der Poesie
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 26. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 221.
Klopstock,
Von der Bescheidenheit
Von der Bescheidenheit
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 28. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 246.
Klopstock,
Von dem Fehler, andere nach sich zu beurteilen
Von dem Fehler, andere nach sich zu beurteilen
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 42. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 369.
Klopstock,
Von dem Range der schönen Künste und der schönen Wissenschaften
Von dem Range der schönen Künste und der schönen Wissenschaften
, in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 43. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 373.
Dem Allgegenwärtigen
, dies der Titel in späteren Ausgaben, der Erstdruck (bzw. Zweitdruck, im Sammelband, in dem der Einzeldruck vom 14. September 1758 enthalten ist) hingegen ohne Titel in:
Cramer (Hg.), Der Nordische Aufseher
, 44. St. (Kopenhagen, Leipzig 1758), S. 389.
Hinterlaßne Schriften: von Margareta Klopstock [der 1758 verst. Frau von F. G. Klopstock]
(Hamburg: Bohn 1759) [Biga 159/503: »Hinterlassene Schriften der Margaretha Klopstock, Hamb. 759«].
Johann Christian Klüter
Buchhändler und Verleger in Berlin, verlegte bspw.
Mélanges littéraires et philosophiques
. Autor einer frz. Grammatik:
Nouvelle grammaire theorique et pratique. oder neue franz. Sprach-Lehre zum Behuf einer leichten und bequemen Methode abgefasset [...]
(Halle: Verlag des Waysenhauses 1750).
Franz Anton Knittel
1721–1792. Luth. Theologe. Zimmermann, Paul: Knittel, Franz Anton, in:
ADB
 16 (1882), S. 299f
.
Knittel,
Neue Gedanken
Neue Gedanken von den allgemeinen Schreibfehlern in den Handschriften des Neuen Testaments. Ihr System ist durch zwo neue Auslegungsmuthmassungen über die beyden berühmten Stellen Johan. XIX, 14. und Luc. III, 35. 36. erläutert. Nebst einem Versuche einer hermeneutischen Muthmassungssittenlehre der ersten Kirche
(Braunschweig: Grosses Waysenhaus 1755). Digitalisat: BSB München: 4 Exeg. 426 d.
1713–1751. Außerord. Prof. der Logik und Mathematik in Königsberg. Pietist und Wolffianer, Schriften über u.a. das Verhältnis von Leib und Seele, Vorlesungen über Metaphysik, Logik, Mathematik und Astronomie. Gründer einer »Physisch-Theologischen Gesellschaft«, ein Lesekreis, der sich in seinem Haus traf, und dem
Johann Georg Hamann
(s. LS S. 321),
Johann Gotthelf Lindner
,
Johann Friedrich Lauson
,
Immanuel Kant
u.a. angehörten.
Knutzen,
Wahrscheinliche Vorstellung der Geschichte
Wahrscheinliche Vorstellung der Geschichte unsrer ersten Eltern im Stande der Unschuld, worinnen die Aneinanderhängung und Wort-Verstand dieser Biblischen Historie aufs deutlichste gezeiget
(Königsberg, Leipzig: Hallervord 1722). Digitalisat: BSB München: Th S 2755.
Knutzen,
Philosophischer Beweiß von der Wahrheit der Christlichen Religion
Philosophischer Beweiß von der Wahrheit der Christlichen Religion: darinnen die Nothwendigkeit einer geoffenbarten Religion insgemein und die Wahrheit oder Gewißheit der Christlichen insbesondere, aus ungezweifelten Gründen der Vernunft nach Mathematischer Lehr-Art dargethan und behauptet wird
(1. Aufl., Königsberg: Hartung 1740; 4. Aufl., Königsberg: Hartung 1747, »mit einigen Anmerkungen, Register und einiger Zugabe hieher gehöriger Abhandelungen vermehret«, bes. »Betrachtung über die Schreibart des Heiligen Schrift und ins besondere über die mosaische Beschreibung der Erschaffung der Welt, durch ein Göttliches Sprechen«, S. 273ff.). Digitalisat: BSB München: Dogm. 574 m.
Knutzen,
Gedanken von den Cometen
Vernünftige Gedanken von den Cometen, darinnen deren Natur und Beschaffenheit nebst der Art und den Ursachen ihrer Bewegung untersuchet und vorgestellet, auch zugleich eine kurze Beschreibung von dem merkwürdigen Cometen des jetztlauffenden Jahres mitgetheilet wird
(Königsberg 1744) [Biga 98/40: »Martin Knutzen’s Gedanken von den Cometen, Koenigsb. 748«].
Knutzen,
Brenn-Spiegel
Historisch-Mathematische Abhandlung von den Brenn-Spiegeln des Achimedes, worinnen zugleich einige allgemeine Methoden die Würckungen aller Brenn-Spiegel und Brenn-Gläser auf grössere Entfernungen zu erweitern, entdecket werden
(Königsberg 1747) [Biga 98/41: »Ei. Abhandlung von den Brennspiegeln Achimedis, ib. 747«].
Daniel Kolbe
1712–1762. Fürstl. Lizentinspektor, Kommissionsrat in Libau.
Königliche deutsche Gesellschaft von Königsberg
1741 gegründete Vereinigung zur Pflege der deutschen Sprache und Literatur, erster Direktor war Prof.
Cölestin Flottwell
. Er folgte damit den Empfehlungen von
Johann Christoph Gottsched
, der ihm auch die Vorlage für die Vereinssatzung lieferte (April 1741). Daraufhin galt es ein königliches Privileg zu erhalten nach dem Vorbild der Deutschen Gesellschaft in Greifswald. Flottwells und Gottscheds Anliegen war es, ein Gegengewicht zur Orthodoxie an der Universität Königsberg zu entwickeln, wo das Lateinische noch Hauptsprache des wissenschaftlichen Austauschs war. Von den Prof. der Universität war keine Unterstützung zu erwarten, auch Flottwells Versuch, dort eine Professur für Beredsamkeit zu erlangen, musste mit preußisch-königlichem Privileg gegen den Widerstand des Ordinariats forciert werden. Das Privileg für die Gesellschaft wurde im August 1743 erlangt (wie auch die Professur für Flottwell). Ein wichtiger Förderer dem preußischen Hof gegenüber und Mäzen war Johann Ernst v. Wallenrodt, der 1742 als Staats- und Kriegsminister nach Königsberg zog. Siehe zur Geschichte der Gesellschaft unter Flottwell bes.: Krause, Gottlieb:
Gottsched und Flottwell, die Begründer der Deutschen Gesellschaft in Königsberg
(Leipzig 1893).
Es wurden in der Gesellschaft hauptsächlich Übungen und Festakte zur deutschsprachigen Beredsamkeit abgehalten. Publikationen sind bis zum Verbot der Gesellschaft unter russischer Herrschaft (Anfang 1759) kaum erschienen, nur:
Der Königlichen deutschen Gesellschaft in Königsberg Eigene Schriften in ungebundener und gebundener Schreibart
(Königsberg: Hartung 1754), Digitalisat: SUB Göttingen: 8 SVA III, 1350:1.
Die Arbeit an einem deutschen Lexikon kam nicht zu einem Ergebnis; lediglich der Beginn eines Provinzialwörterbuchs, Idioticon Prussicum, wurde 1759 vom Prof. für Poesie J. G. Bock (jedoch dann unabhängig von der Gesellschaft) publiziert.
Desweiteren erschien: Yves Marie André,
Versuch von dem Schönen, darinn man untersuchet, worinn das Schöne in der Natur, in den Sitten, in den Werken des Witzes, und in der Musick oder Tonkunst bestehe. Aus dem Französischen übersetzt von einigen Mitgliedern der Königl. deutschen Gesellschaft zu Königsberg in Preußen
(Königsberg: Driest 1753) [Biga 117/285: »P. André Versuch vom Schoenen, Kgsb. 753« u. 152/392: »Versuch von dem Schönen, Königsb. 753«]. Digitalisat: SBPK Berlin: Mus. E 3255.
J. G. Lindner konnte sein Buch zur Schreibart unter der Zensur der Gesellschaft drucken lassen (gegen den Widerstand von Flottwell). Er war 1751–1755 deren Senior, bis er nach Riga ging. Nach seiner Rückkehr nach Königsberg war er 1766–76 Direktor.
Wochentliche Königsbergischen Frag- und Anzeigungsnachrichten
»Intelligenzblatt«, erschien ab 1727, ab 1752 von
Johann Heinrich Hartung
verlegt, mit amtlichen Bekanntmachungen, Nachrichten über das kulturelle Leben in Königsberg, wissenschaftlichen Beiträgen der Universitätsprofessoren (seit 1736 waren diese dazu verpflichtet); auch bspw.
Immanuel Kant
veröffentlichte darin schon 1754 zur Bewerbung auf eine Professur, 1755 schrieb er dort ausführlich über das Erdbeben in Lissabon. Hamann begann 1759 darin zu publizieren.
1743 unter Federführung von Christian Heinrich Gütther gegründet als Alternative zur ›Königlichen Deutschen Gesellschaft‹ in Königsberg. Publikation:
Der freyen Gesellschaft zu Königsberg in Preussen eigene Schriften in gebundener und ungebundener Schreibart in eine Sammlung verfasset
(Königsberg, Leipzig: Hartung 1755)
1710–1766. Generalleutnant und Kammerherr, im Siebenjährigen Krieg nach Fermor ab 1758–60 Gouverneur des kaiserlich-russ. besetzten Königsberg.
Friedrich Alexander v. Korff
1713–1786. Staatsminister und Kanzler in Preußen.
Christoph Ernst Ludwig Kornmann
vor 1750–1825. Stiefsohn des O. S. v. Wegner; von
Sebastian Friedrich Trescho
u.
Johann Gottfried Herder
erzogen.
Samuel Krickende
1736–1797. Hauslehrer in Berlin, 1765 Feldprediger in Schlesien, später Pastor zu Tschöplowitz.
Johann Gottlob Krüger
1715–1759. Prof. der Medizin und Philosophie in Helmstedt und Halle; Heß, Wilhelm: Krüger, Johann Gottlob, in:
ADB
 17 (1883), S. 231
.
Träume
(Halle: Hemmerde 1754). Digitalisat: SBPK Berlin: Yy 5011.
Quirinus Kuhlmann
1651–1689. 1689 als Häretiker in Moskau verbrannt (vgl. Hs. Notizen in N V S. 201/7ff.). Dünnhaupt, Gerhard: Kuhlmann, Quirinus, in:
ADB
 13 (1982), S. 253–255
.
1724–1779. Evang. Theologe, Prof. für oriental. Sprachen in Königsberg.
Kypke,
Johann Lockens Anleitung des menschlichen Verstandes
Johann Lockens Anleitung des menschlichen Verstandes zur Erkäntniß der Wahrheit nebst desselben Abhandlung von den Wunderwerken, aus dem Englischen übersetzt von George David Kypke der Weltweisheit und der morgenländischen Sprachen Professore
(Königsberg: Hartung 1755). Digitalisat: SUB Göttingen: DD96 A 247.
Georgii Davidis Kypke Philosophiae et Lingvarvm Orientalivm Profess. Extraord. in Academ. Regiomont. Observationes Sacrae in Novi Foederis Libros: ex avctoribvs potissimvm graecis et antiqvitatibvs. [Tl. 1:] Qvatvor Evangelistas Complexvs; [Tl. 2:] Acta Apostolorvm, Epistolas et Apocalypsin Complexvs
(Breslau: Kornius 1755) [Biga 30/230]. Digitalisat: ULB Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Ie 295 (1/2).
Kypke,
Anfangsgründe der Ebräischen Grammatic
Kurtz gefaßte Anfangsgründe der Ebräischen Grammatic. Welche nach den Lehrsätzen des D. [Johann Andreas] Danz eingerichtet, und in einem natürlichen Zusammenhange entworfen. Anmerkungen zur zweyten Ausgabe der hebräischen Grammatik des J[oachim] J[ustus] Rau, herausgegeben von Georg David Kypke, der Philosophie und Morgenl. Sprachen öffentlichem Professore. Zweyte stark vermehrte und verbesserte Auflage
(Königsberg: Hartung 1755).
Kypke/Dannies,
Vocabvlarivm Graecvm in Novi Foederis Libros
zus. mit Johann Daniel Dannies (1725–1801),
Vocabvlarivm Graecvm in Novi Foederis Libros, secvndvm capitvm et versvvm ordinem digestvm et in vsvm ivventvtis tam scholastiae, qvam Academicae, in Borvssia praesertim editvm a Georg. David Kypke, Linguar. Orient. Prof. Ord.
(Königsberg: Hartung 1758). Digitalisat: BSB München: L.gr. 178.